Mit IPTV (Internet Protocol Television) wird die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über das dem Internet zugrunde liegende Internet Protokoll (IP) definiert.
Die Übertragung von digitalen Videosignalen erfordert hohe Datenraten (bis zu 16 MBit/s für HDTV) um eine aktzeptable Bildqualität erreichen zu können.
Daher ist IPTV erst durch die weite Verbreitung von Breitbandanschlüssen zum Teilnehmer (z. B. ADSL2, Kabelmodem oder VDSL) und neue Kompressionsmethoden (VC1, H.264) möglich geworden.
Der Begriff IPTV wird für verschiedene Anwendungen verwendet:
- Broadcast-TV (Auch Live-TV genannt)
- Video-on-Demand (Virtuelle Videothek, Wahlfreier Zugriff des Konsumenten)
- Internet-TV (Abspielen von Video-Streams aus dem Internet)
Zum Empfang von IPTV wird eine spezielle Set-Top-Box benötigt, um den digitalen Datenstrom aus dem Internet in Töne und (bewegte) Bilder umzuwandeln.
Üblicherweise wird hierzu entweder ein PC benötigt, oder in absehbarer Zukunft auch spezielle Set-Top-Boxen welche zusätzlich zum herkömmlichen Fernsehempfang (Satellit, Kabel oder Terrestrich) IPTV unterstützen.